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Die Erweiterung wird für die Europäische Union einen spürbaren Wachstumsschub bringen. Mit rund 500 Mio. Verbrauchern ist der größte gemeinsame Markt der Welt entstanden.
Die Lissabonstrategie - Mehr Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit
Der Europäische Rat vereinbarte in Lissabon schon im Jahr 2000 eine verbindliche Strategie zur dauerhaften Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und Dynamik Europas. Der Frühjahrsgipfel 2005 verpflichtete alle Mitgliedsstaaten nach einer Zwischenbilanz zu sog. „Nationalen Reformprogrammen“. Hauptziele für einen größeren sozialen Zusammenhalt innerhalb der Union waren ökologisch nachhaltiges Wachstum sowie dauerhafte Beschäftigung mit mehr und besseren Arbeitsplätzen.
Der EU-weite Reformprozess ist mittlerweile in vollem Gang. Schwerpunkte sind:
- Investitionen in Wissen und Innovation
- Stärkung von kleinen und mittleren Unternehmen
- Integrierte europäische Energiepolitik
- Neue Akzente in der Beschäftigungs- und Bildungspolitik angesichts einer europaweit immer älter werdenden Gesellschaft
Baden-Württemberg arbeitet verstärkt an der Umsetzung dieser Reformziele.
Schwerpunkte in Baden-Württemberg
Baden-Württemberg nimmt die Aufforderung der EU ernst. Die Beiträge für das "Nationale Reformprogramm" sind:
- Steigerung der Ausgaben für Forschung und Entwicklung
- Ausbau der Klein- und Schulkinderbetreuung
- Sprachförderung
- Wirtschaftliche Kompetenz der Auszubildenden
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Aufbau von Exzellenzzentren an Universitäten und Forschungseinrichtungen
- Abbau von Normen und Verwaltungsvorschriften
- Verfahrensbeschleunigung
- Forschungsprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“
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 Lissabon
 Lissabon: Vasco da Gama Brücke
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